Anliegen des Orchesters ist es, sinfonische Musik aller Epochen, Stilrichtungen und Genres zu pflegen. Bis zur Wiedervereinigung gehörte das Orchester zum Berliner Lehrerensemble "Dr. Theodor Neubauer", das von der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung getragen wurde. Seine Heimstatt war lange Zeit das Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz.
Nach der Wiedervereinigung wurde das Lehrerensemble "Dr. Theodor Neubauer" aufgelöst. Die Mitspieler des Orchesters beschlossen, weiterhin gemeinsam zu musizieren. Um den Status eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins zu erlangen, wurde am 6. März 1991 die erste Satzung beschlossen und rechtswirksam.
Zu den Gründervätern des Orchesters gehörten jedoch ausschließlich Lehrer, die sich nach dem Krieg zusammen mit einem
Chor und einer Tanzgruppe zu einem Ensemble der Lehrergewerkschaft vereinten, das seinen Sitz zuerst in Weißensee im Ostteil Berlins hatte und von Prof. Erwin Klest bis zu seinem Tode 1956 geleitet wurde. In den Folgejahren fand sich zunächst kein kompetenter Leiter, so dass sich die Gruppen trennten und das Orchester zeitweise aufhörte zu existieren. Erst nach fünf Jahren wurde erfolgreich ein neuer Anlauf genommen, und seitdem hat das Orchester unter der Leitung von
Willi Niepolt (1961-1967),
Oberstudienrat Gerhard Plüschke (1968-1981),
MD Hans Bitterlich (1981-1997),
Studiendirektor Winfried Szameitat (1998-2002) sowie
Ulrich Manfred Metzger
(seit 2002) zahlreiche Konzerte gegeben. Dazu zählen neben öffentlichen Auftritten in Berlin auch Konzerte für Schüler und Jugendliche sowie mehrere Gastspielreisen, die das Orchester u.a. an die Ostsee, nach Thüringen und nach Budapest führten. Eine Liste unserer heutigen Mitspieler finden Sie hier.
Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 10. April 2002 tritt das Orchester jetzt
unter dem Namen "Berlin-Brandenburgisches Sinfonieorchester e.V." auf. Der neue Name des Orchesters trägt der Tatsache Rechnung, dass inzwischen viele Mitglieder im Umland, d.h. in Brandenburg wohnen, das Orchester in den letzten Jahren mehrfach auch in Städten Bandenburgs auftrat und u.a. Konzerte im Dom und im Konzertsaal in Fürstenwalde oder in der Laurentiuskirche und dem Schlosstheater in Rheinsberg gab - eine Tradition, die schon in den sechziger Jahren mit regelmäßigen Auftritten in Werneuchen begründet wurde. Wir wünschen und erhoffen uns, dass sich durch den breiteren Wirkungskreis in Zukunft auch unsere Hörerschaft erweitern wird.
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Armin BassarakGeschichte des Orchesters
mit Zuarbeiten von Hermann Heilbronner und Carla Tannert.
Zuletzt geändert am 27. 10. 2009.