Berlin-Brandenburgisches Sinfonieorchester e.V.

Unser Dirigent von 1968 bis 1981

 OStR Gerhard Plüschke

Nach einem Zerwürfnis zwischen dem Orchester und seinem bisherigen Dirigenten, Willi Niepolt, baten die Mitglieder des Orchesters im Januar 1968 ihren damaligen Konzertmeister, Gerhard Plüschke (Jahrgang 1921), die Leitung des Orchesters zu übernehmen. Als Musiklehrer an der 2. Erweiterten Oberschule Berlin-Mitte, dem ehemaligen Gymnasium zum Grauen Kloster, besaß G. Plüschke bereits Erfahrungen in der Leitung eines Orchesters, da er seit Jahren das dortige Schulorchester dirigierte.

Unter der Leitung von Gerhard Plüschke erfuhr das Orchester einen bedeutenden Aufschwung. Insbesondere sorgte Plüschke dafür, die bis dahin sehr magere Bläserbesetzung durch geeignete neue Spieler aufzufüllen, und gewann außerdem seinen ehemaligen Schüler, den damals jungen Geiger Alexander Koch vom Berliner Sinfonieorchester, als neuen Konzertmeister sowie als Solisten für Violinkonzerte wie z.B. das von Max Bruch.

Nach dreizehnjähriger erfolgreicher Arbeit mit dem Orchester, musste Gerhard Plüschke die Leitung des Klangkörpers im Sommer 1981 aus gesundheitlichen Gründen leider aufgeben. Er blieb dem Orchester aber bis zu seinem Tode im Dezember 1990 weiterhin eng verbunden, z.B. leitete er auf Probenfahrten noch Registerproben bei den Streichern. Als Nachfolger für Gerhard Plüschke konnte das Orchester im Herbst 1981 den Dirigenten Hans Bitterlich gewinnen, der im Dezember sein erstes Konzert mit dem Orchester leitete.

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